konstruktivistisch

image konstruktivisumsWie ist meine Welt konstruiert?


Der Begriff Konstruktivismus kommt von ,konstruieren‘, also errichten, bauen. Bezogen wird dieser Begriff auf die Wahrnehmung der subjektiven Realität. Nach den Begründern und Hauptvertretern des Konstruktivismus Ernst von Glasersfeld, Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Francisco Varela kann es aufgrund der Biologie und Neurophysiologie von Wahrnehmung, die nämlich auf individuellen Sinnes- und Gehirnleistungen beruht, nichts geben was objektiv – also subjektunabhängig – wahrgenommen werden kann.

 

Anstelle des Objektiven gibt es aber viele Beschreibungen von Wirklichkeit – jeder konstruiert seine eigene Welt. Gleichzeitig  – und hier kommt das systemische Denken hinzu – wird diese Welt, die Wahrnehmung und letztlich das Handeln durch das soziale Miteinander mit anderen Individuen zirkulär reflektiert, beeinflusst, stimuliert, abgeglichen, verändert, beibehalten usw. 

 

Veränderungen konstruieren

Genauso wie wir (gemeinsam mit anderen) ein Problem durch unsere Wahrnehmung, Bewertung und Handlungen ,erzeugt‘ haben, können wir es durch veränderte Wahrnehmung und/oder Handlung auch wieder lösen.

 

Diesem dynamischen Prozess, genannt Leben, widmen wir uns vor einem möglichst breit aufgespannten Horizont.